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Die Pfahlbauten sind in Gefahr
In den nächsten Jahren sollen dann Zug um Zug alle Pfahlbauten, aus der Flutzone geholt werden. (Foto: Tourismuszentrale SPO)

Sorgen in St. Peter Ording

Die Pfahlbauten sind in Gefahr

Sie sind das Wahrzeichen des Urlaubsortes St. Peter Ording, die acht Meter hohen auf vielen Pfählen stehenden Häuser am Strand von SPO. Jetzt macht man sich bei der Tourismuszentrale Sorgen. Die der Gemeinde gehörenden Häuser stehen mittlerweile zu dicht am Flutsaum und müssen zurückgesetzt werden.

Vor gut einhundert Jahren wurde der erste Pfahlbau am Strand errichtet, die Giftbude". Heute gibt es 15 Pfahlbauten auf der Sandbank und die Häuser gelten als Wahrzeichen für den beliebten Urlaubsort St. Peter Ording. Acht Meter hoch ragen sie über den Strand. Auf ihnen ruhen meist Cafes und Restaurants, die bei den Urlaubern zu einem Strandbesuch dazu gehören. Als die Pfähle für die Holzhäuser gerammt wurden, hat man natürlich auf genügend Abstand zum Flutsaum geachtet, doch mit dem Anstieg des Meeresspiegels und Veränderungen des Sandtransports an der Küste rückte die Flut den Häusern immer mehr an die Fundamente.
Heute stehen speziell die Strandbar 54 Grad  und das Wassersportzentrum X-H2O im Ortsteil Ording zu exponiert und werden um bis zu 200 Meter weit zurückversetzt. In den nächsten Jahren sollen dann Zug um Zug alle Pfahlbauten, aus der Flutzone geholt werden.

Mehr Informationen über SPO finden Sie im LAND & MEER. Sie erhalten das Magazin für 8,90 Euro am Kiosk oder hier versandkostenfrei im LAND & MEER Shop.

 

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