Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Rund 500 Menschen aus Seenot gerettet
„Bootschafter“ Till Demtrøder freut sich auf die Übung mit den Seenotrettern, im Hintergrund ist der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven zu sehen. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

Seenotretter mehr als 2.050 Mal im Einsatz

Rund 500 Menschen aus Seenot gerettet

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2017 mehr als 2.050 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei rund 500 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Seit der Gründung vor 153 Jahren haben sie insgesamt mehr als 84.500 Menschen auf See schnelle Hilfe gebracht. Mit einem umfangreichen Neubau- und Umstationierungsprogramm bereiten sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Im abgelaufenen Jahr wurden sechs neue Rettungseinheiten in Dienst gestellt, fünf weitere folgen in diesem Jahr.

Neuer Seenotretter-„Bootschafter" im Jahr 2018 ist der Schauspieler Till Demtrøder, ein echtes Nordlicht, das auch im Segelboot auf Nord- und Ostsee zu Hause ist. Einem breiten Publikum ist der „waschechte" Hamburger unter anderem durch seine langjährige Rolle als Zivilfahnder Henning Schulz in der ARD-Erfolgsserie „Großstadtrevier" bekannt geworden. Große Beliebtheit errang er zudem als Old Shatterhand in der Inszenierung „Der Schatz im Silbersee" bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg.

„Ich kenne die Seenotretter seit Kindesbeinen. Ich war immer schon fasziniert von dem Tochterboot, das hinten rausfährt. Das geht jedem kleinen Jungen und auch vielen Männern noch so", erzählt Demtrøder mit Begeisterung in der Stimme, die vielen Menschen auch aus Hörbüchern und Filmsynchronisationen vertraut ist.

Ihn beeindruckt die Organisations- und Finanzierungsform der DGzRS: „Ich war völlig erstaunt, als ich erfahren habe, dass die Seenotretter ohne jegliche staatliche Hilfe auskommen. Das war mir lange überhaupt nicht klar. Es hat meinen Respekt noch mal vergrößert."

Till Demtrøder folgt als „Bootschafter" auf TV-Moderatorin Heike Götz. Sie drehte 2017 für die NDR-Sendung „Landpartie" unter anderem mit den Seenotrettern der Stationen Bremerhaven und Fedderwardersiel. Nicht zuletzt taufte sie am 8. November in Warnemünde die NIMANOA. Das Seenotrettungsboot für die Station Damp ist Teil eines umfangreichen Neubau- und Umstationierungsprogramms, mit dem sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der nächsten Jahre vorbereiten.

www.seenotretter.de

 

Diese Fotos gefallen Ihnen vielleicht auch?

Wie lebt es sich als Astronaut auf der ISS? Bei der Raumfahrtführung bei Airbus erhalten Bremen-Besucher spannende Einblicke. Foto: www.bremen-tourismus.de

Raumfahrtjahr 2018

Sternstunden in Bremen

Kaum einer weiß es: Bremen hat, gemessen an Einwohnern, die höchste Luft- und Raumfahrtbeschäftigungsdichte in Deutschland und eine lange Tradition in dieser Branche. Mit etwa 12.000 Beschäftigten in mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungsinstituten gehört der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen zur Weltspitze. Die weltweit wichtigste und größte Raumfahrttagung, der International Astronautical Congress (IAC), findet 2018 schon zum zweiten Mal an der Weser statt. Ein guter Anlass, nun das Raumfahrtjahr „Sternstunden 2018“ zu feiern. Foto ansehen →


„Der Weg zur MSC-Zertifizierung war lang, komplex und alles andere als leicht. Aus diesem Grund sind wir besonders stolz, dass wir unser Ziel gemeinsam erreicht haben", ist sich Philipp Oberdörfer von der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer.

400 Krabbenkutter aus drei Nordseeländern ausgezeichnet

MSC-Zertifikat für Krabbenfischer

Ein besonderer Moment und ein echter Meilenstein für die europäische Fischereigeschichte: Die Nordsee-Krabbenfischer in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden haben gemeinsam das MSC-Zertifikat für nachhaltige Fischerei erhalten. Eine der letzten großen Fischereien Europas ohne gesetzliche Fangquote hat sich zu einem kontrolliert nachhaltigen Umgang mit den Krabbenbeständen und dem Lebensraum Wattenmeer verpflichtet. Foto ansehen →


In den nächsten Jahren sollen dann Zug um Zug alle Pfahlbauten, aus der Flutzone geholt werden. (Foto: Tourismuszentrale SPO)

Sorgen in St. Peter Ording

Die Pfahlbauten sind in Gefahr

Sie sind das Wahrzeichen des Urlaubsortes St. Peter Ording, die acht Meter hohen auf vielen Pfählen stehenden Häuser am Strand von SPO. Jetzt macht man sich bei der Tourismuszentrale Sorgen. Die der Gemeinde gehörenden Häuser stehen mittlerweile zu dicht am Flutsaum und müssen zurückgesetzt werden. Foto ansehen →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben