Stefanie Hempel, Musical Director und Host von COME TOGETHER: „Die International Beatleweek in Liverpool ist seit über dreißig Jahren eine feste Größe im Leben vieler Beatles-Fans. (Foto: Valentin Ammon)

60 Jahre The Beatles in Hamburg

Drei Tage Beatlemania in der Musikmetropole

Am 17. August 1960 gaben die Beatles ihr erstes Konzert im Hamburger Musikclub Indra und legten in den darauffolgenden zwei Jahren in Hamburg den Grundstein für ihre Karriere. Zum 60. Jubiläum feiert Hamburg die größte Band der Welt vom 27. bis 29. März erstmals mit einem dreitätigen Festival: Bei „Come Together – The Hamburg Beatles Experience“zollen 40 internationale Bands, wie Bambi Kino oder Them Beatles, Künstler und Zeitzeugen den Fab Four ihren Tribut. Mehr als 100 Konzerte, Band Battles, Sing-Alongs, Lesungen und Ausstellungen erwecken an den Original-Orten der Beatles-Geschichte rund um die legendäre Reeperbahn die Beatlemania wieder zum Leben.

Über 40 Bands, Künstler und Zeitzeugen feiern gemeinsam die größte Band aller Zeiten, an dem Ort, an dem alles begann: auf St. Pauli. Das Spektakel hat mit über 100 Veranstaltungen in 25 Locations aber weit mehr zu bieten als exklusive musikalische Performances u. a. an den Originalschauplätzen wie dem Indra, Kaiserkeller oder dem ehemaligen Top Ten Club (jetzt Moondoo), auf deren Bühnen die Fab Four den Grundstein ihrer sagenhaften Karriere legten.

Neben Auftritten von hochkarätigen internationalen Tribute Acts wie THEM Beatles aus Liverpool oder Bambi Kino (All-Star-Band mit Mitgliedern von Cat Power und Nada Surf aus New York), den Flaming Shakersaus Barcelona, den Rockabilly- und Merseybeat-Bands The Blackjacks und The Shakers aus UK, die den rauen Rock'n'Roll-Sound der Beatles absolut authentisch auf die Bühne bringen, wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Ausstellungen, Lesungen und Vorträgen geben. So werden der international anerkannte Beatles-Autor Mark Lewisohn und die New Yorker Pop-Historikerin Julia Sneeringer, neben Hamburger Zeitzeugen wie die Fotografen Jürgen Vollmer und Günter Zimt oder Rosi Sheridan und Mary Dostal spannende Einblicke in die Geschichte der Band und in das Rock'n'Roll-St. Pauli der 60er Jahre geben.

Weitere Höhepunkte bilden die Lesungen von Frank Goosen, der sein neues Buch Acht Tage die Woche – Die Beatles und ich vorstellt und Rolling Stone-Autor Maik Brüggemeyer, der eine Auswahl an eigenen Beatles-Texten liest.

Ein großes Singalong mit Festival-Host Stefanie Hempel und dem Hamburger Kneipenchor wird das Gruenspan in eine Human Jukebox verwandeln und bietet jedem Festivalbesucher die Chance, die Hits seiner Helden mitzusingen.

Stars der Hamburger Musikszene wie Dokter Renz (Fettes Brot), Bernd Begemann, Dirk Darmstädter oder Olli Schulz feiern mit Bands, die bei einer Beatles-Hommage auf St. Pauli selbstverständlich nicht fehlen dürfen, wie den legendären Rattles und der ersten all female rock group, den Liverbirds, die zu jener Zeit ebenfalls im Star-Club die Bühne gerockt haben.

Die etwas andere Art des Band-Tributes wird es im eher alternativen Club Molotow geben, denn dort steht ein ganz besonders junges Format auf dem Programm: Das Band Battle Beatles vs Stones bringt Indie-Bands wie Fotos, Gurr, Mint Mind, Jooles und Swutscher mit Stones und Beatles-Klassikern in eigenen Interpretationen auf die Bühne.

Ergänzt wird das künstlerische Programm mit besonderen Formaten wie Holy Places, einer Inszenierung einiger Beatles-Original-Schauplätze, die erstmalig und exklusiv für Come Together zugänglich gemacht werden.

Der Startschuss für das Festival fällt am Freitag um 18 Uhr mit dem Grand Opening in der Großen Freiheit 36. Neben der Vorstellung verschiedener Künstler des Festivals, haben sich bereits einige Überraschungsgäste angesagt.

Stefanie Hempel, Musical Director und Host von Come Together: „Die International Beatleweek in Liverpool ist seit über dreißig Jahren eine feste Größe im Leben vieler Beatles-Fans. Es wurde höchste Zeit, dass an dem Ort, an dem die beispiellose Erfolgsstory der Beatles begann, endlich auch ein vergleichbares Event stattfindet. Bei der Planung war uns besonders wichtig, dass Come Together keine nostalgische Reminiszenz an die Beatles wird, sondern ein Festival, das zeigt, wie aktuell und prägend das reichhaltige Erbe, das die Band Hamburg hinterlassen hat, nach wie vor für Fans und Künstler gleichermaßen ist."

Das Programm mit allen Veranstaltungen findet sich ab sofort online auf www.cometogether-experience.com, Tickets sind dort exklusiv erhältlich.

No Hamburg, no Beatles

Nach ihrem Band-Debüt 1960 spielten die Beatles an keinem Ort der Welt öfter: 300 Konzerte, fünf Engagements in vier verschiedenen Clubs, 1.200 Stunden auf Hamburger Bühnen. „No Hamburg, no Beatles" ist sich der weltweit renommierteste Beatles-Autor Mark Lewisohn sicher.

John Lennons Zitat "I grew up in Liverpool but I came of age in Hamburg" fasst die Geschichte der Beatles in Hamburg prägnant zusammen. Mit Unterbrechungen verbrachten die am Anfang teilweise noch minderjährigen Beatles zwei Jahre in der Hansestadt und legten damit den Grundstein für ihren späteren Welterfolg. Sie lebten spartanisch, feierten und rockten stundenlang, nächtelang, wochenlang ohne Pause das Indra, den Kaiserkeller, das Top Ten- und den Star-Club. Wo heute immer noch viele kreative Musik-Clubs die neon-leuchtende Meile säumen, bewegten sich die Fab Four im Milieu unter Rockern, Gangstern und Prostituierten. Das harte Training zahlt sich aus. Elf Tage nachdem die Vier 1962 die Hansestadt verlassen, erscheint ihre erste Nummer 1, kurze Zeit später sind sie Weltstars und lösen die Beatlemania aus.

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