Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Elbstrand gerettet
Der Elbstrand vor den historischen Häusern von Oevelgönne in Hamburg Altona wird auch in Zukunft nicht bebaut. Das haben die Altonaer mit einem Bürgerentscheid festgelegt. (Foto: Dieck)

Bürgerentscheid an der Elbe

Elbstrand gerettet

Der monatelange Streit um die Zukunft des Elbstrandes vor den historischen Häusern von Oevelgönne am Altonaer Museumshafen ist beendet. Nach der Auszählung des Bürgerentscheides hatte die überwältigende Mehrheit der Altonaer Bürger dafür gestimmt, den Elbstrand so zu belassen, wie er jetzt ist.

Dr. Liane Melzer, Leiterin des Altonaer Bezirksamts formulierte es kurz und knapp: " Das Bezirksamt Altona wird keine Planungen für eine Wegeverbindung zwischen dem Museumshafen Oevelgönne und dem Hans-Leip-Ufer aufnehmen." Damit hat die Initiative " Elbstrand retten" ihren zweiten großen Sieg eingefahren. Nachdem vor sie vor Monaten innerhalb von vier Wochen 13.000 Unterschriften gegen einen Radweg am Elbstrand sammelte, erhielt sie jetzt 79,38 Prozent der 81.326 abgegebenen Stimmen beim Bürgerentscheid über die Zukunft des Altonaer Elbstrandes.

Citynahes Kleinod

Sogar die "New York Times" hatte schon über das citynahe Kleinod berichtet. Der Strand ist, umrahmt von Industriekulisse und historischen Häusern, der einzige Elbstrand in Citynähe. Für die Zukunft ist jetzt verhindert, dass er zum Verkehrsweg ausgebaut wird. Für die regierenden Politiker in Altona, die hier immer wieder Vorstöße zum Bau eines Radweges unternahmen, ist jetzt Zeit zum Nachdenken, denn eins ist klar, die Anzahl der Fahrradfahrer in Hamburg wird immer größer und für sie müssen adäquate Radwege geschaffen werden – nur eben nicht am Elbstrand.

Mehr Informationen zu aktuellen Ereignissen hier bei uns im Norden finden Sie im neuen LAND & MEER und im neuen SEASIDE. Sie erhalten die Magazine für 8,90 Euro bzw. 9,80 Euro am Kiosk oder hier versandkostenfrei im LAND & MEER-Shop.: www.landundmeer.de

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Wie lebt es sich als Astronaut auf der ISS? Bei der Raumfahrtführung bei Airbus erhalten Bremen-Besucher spannende Einblicke. Foto: www.bremen-tourismus.de

Raumfahrtjahr 2018

Sternstunden in Bremen

Kaum einer weiß es: Bremen hat, gemessen an Einwohnern, die höchste Luft- und Raumfahrtbeschäftigungsdichte in Deutschland und eine lange Tradition in dieser Branche. Mit etwa 12.000 Beschäftigten in mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungsinstituten gehört der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen zur Weltspitze. Die weltweit wichtigste und größte Raumfahrttagung, der International Astronautical Congress (IAC), findet 2018 schon zum zweiten Mal an der Weser statt. Ein guter Anlass, nun das Raumfahrtjahr „Sternstunden 2018“ zu feiern. mehr →


„Der Weg zur MSC-Zertifizierung war lang, komplex und alles andere als leicht. Aus diesem Grund sind wir besonders stolz, dass wir unser Ziel gemeinsam erreicht haben", ist sich Philipp Oberdörfer von der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer.

400 Krabbenkutter aus drei Nordseeländern ausgezeichnet

MSC-Zertifikat für Krabbenfischer

Ein besonderer Moment und ein echter Meilenstein für die europäische Fischereigeschichte: Die Nordsee-Krabbenfischer in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden haben gemeinsam das MSC-Zertifikat für nachhaltige Fischerei erhalten. Eine der letzten großen Fischereien Europas ohne gesetzliche Fangquote hat sich zu einem kontrolliert nachhaltigen Umgang mit den Krabbenbeständen und dem Lebensraum Wattenmeer verpflichtet. mehr →


„Bootschafter“ Till Demtrøder freut sich auf die Übung mit den Seenotrettern, im Hintergrund ist der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven zu sehen. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

Seenotretter mehr als 2.050 Mal im Einsatz

Rund 500 Menschen aus Seenot gerettet

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2017 mehr als 2.050 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei rund 500 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Seit der Gründung vor 153 Jahren haben sie insgesamt mehr als 84.500 Menschen auf See schnelle Hilfe gebracht. Mit einem umfangreichen Neubau- und Umstationierungsprogramm bereiten sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Im abgelaufenen Jahr wurden sechs neue Rettungseinheiten in Dienst gestellt, fünf weitere folgen in diesem Jahr. mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben