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Der Natur auf der Spur
Zieht sich das Meer zurück, ist die Bahn frei für einen Spaziergang auf dem Meeresboden. (Foto: TZ SPO Schutzstation Wattenmeer, Mellumrat, O.Franke)

St. Peter Ording

Der Natur auf der Spur

In St. Peter-Ording bietet die Schutzstation Wattenmeer die unterschiedlichsten Führungen per Rad und per Pedes für Vogelkundler, Sachensucher und Rundum-Naturliebhaber an. Auf der Strandwanderung „Am Spülsaum der Nordsee“ erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Weltnatur-erbe Wattenmeer – über seine Bewohner und seine Gefahren. Wer die Tour auf eigene Faust wiederholen möchte, sollte immer die nächste Flut im Hinterkopf haben.

Ebbe und Flut – das ganz große Thema hier an der Nordseeküste. Zieht sich das Meer zurück, ist die Bahn frei für einen Spaziergang auf dem Meeresboden, ein geheimnisvolles Universum aus Sand und Schlick, in dem sich pro Quadratmeter geschätzte 40.000 tierische Kleinstorganismen befinden, darunter Muscheln, Krebse, Schnecken, Krabben und der Wattwurm mit seinen markanten Häufchen. Um diese einzigartigen Winzlinge zu entdecken, ihnen auf die Spur zu kommen, braucht es sachkundige Begleitung, erfahrene Wattführer, die regelmäßig im Watt unterwegs sind und aufkommende Gefahren wie Nebel und Unwetter rechtzeitig erkennen.

Als große Besonderheit bescheren die Salzwiesen und Dünen St. Peter-Ording einen an der Festlandküste einzigartigen Artenreichtum. Außer dem Lebensraum vieler Pflanzenarten haben riesige Schwärme von Küsten- und Zugvögeln hier ihr Schlemmerparadies entdeckt. Die einen, um hier zu brüten und ihren Nachwuchs aufzuziehen, die anderen, um sich Reserven für den Flug in den Norden anzufressen. Dünen und Salzwiesen dürfen nur auf ausgewiesenen Pfaden betreten werden – die Schutzstation Wattenmeer führt durch die Dünen mit dem vielversprechenden Titel „Sagen, Sand und Seewind", durch die Salzwiesen geht es mit einer „Wanderung durch Neptuns Vorgarten".

Nationalpark-Haus St. Peter-Ording

Gebündeltes Wissen, lebendig präsentiert, bietet das Nationalpark-Haus in St. Peter-Ordings Dünen-Therme. Die Daueraus-stellung unter dem Motto „Leben mit Sand, Wind und Flut" zeigt auf 200 Quadratmetern verschiedene Aspekte des Nationalparks Wattenmeer. Elf Aquarien bieten Einblick in verschiedene Lebensräume des Nationalparks und ihrer Bewohner. Naturkräfte lassen sich spielerisch entdecken auf der interaktiven Ausstellungsinsel; unbekannte Tiere und Pflanzen, bei Spaziergängen entdeckt, lassen sich in der Fund-Ecke mit Exponaten vergleichen oder mit dem Beach-Explorer bestimmen.

www.nationalparkhaus-spo.de

Westküstenpark & Robbarium

Der Natur und ihren Bewohnern ganz nah kommen große und kleine Besucher in der großzügigen Parkanlage in St. Peter-Ordings Westküstenpark. Auf einer Fläche so groß wie 20 Fußballfelder haben mehr als 800 zum Teil vom Aussterben bedrohte Wild- und Haustiere ein Zuhause gefunden. Die Gehege, die Landschafts- und Vogelvolieren liegen idyllisch zwischen Feuchtwiesen, kleinen Seen und Vogelinseln. Neben einem Haustierhof warten Streichelgehege, Terrarien und Aquarien auf Besucher. Absolute Highlights sind das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende „Robbarium" – Deutschlands größtes Seehundbecken – und die daran angrenzende Basstölpel-Kolonie mit rund zwei Dutzend der imposanten Vögel.

www.westkuestenpark.de

Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum

Das größte Besucherzentrum des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer bietet auf einer über 3000 Quadratmeter großen interaktiven Ausstellung Informationen und Erlebnisse zu den Themen Wale, Watt und Weltnaturerbe. Seepferdchen, Stör, Hummer, Qualle & Co. sind in 37 Aquarien in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Wer möchte, kann lebendige Wattbewohner berühren oder durch einen gläsernen Wellentunnel krabbeln. Im Großaquarium füttert an zwei Tagen ein Taucher die Fischschwärme und beantwortet per Mikrophon Fragen aus dem Publikum. Ein 17,50 Meter großes Pottwalskelett ist im Walhaus zu bestaunen, ein Koloss, der 1997 an der dänischen Wattenmeer-Insel Römö strandete.

www.multimar-wattforum.de

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