Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Natur pur in Zinnowitz
Die Abfahrt in Neptuns Reich wird oft von Quallen begleitet, die majestätisch um die Gondel herum schweben. (Foto: KV Zinnowitz)

Insel Usedom

Natur pur in Zinnowitz

Das wunderschöne Ostseebad Zinnowitz hat in Sachen Naturbeobachtungen so einiges zu bieten. Hier kann man mit einer Tauchgondel die Unterwasserwelt erforschen oder im Vogelschutzgebiet mit Fernglas und Fotoapparat auf die Pirsch gehen.

Im Norden von Usedom wurde aus dem einstigen Fischerdorf Zinnowitz ein schmuckes Ostseebad. Der historische Ortskern mit seinen prachtvollen Villen aus der Kaiserzeit liegt an einer der schmalsten Stellen Usedoms zwischen Ostsee und Achterwasser. Rund um Zinnowitz bestimmen Laub- und Kiefernwälder das romantische Hinterland, wo zahlreiche Vo­gel­arten, wie Käu­zchen, Schwarzspechte, Rotkehlchen oder Eichelhäher zuhause sind. Bei einem Spaziergang am breiten, weißen Strand kommt man an der 315 Meter langen Seebrücke einfach nicht vorbei. Wer sie betritt, darf sich auf ein Unterwasser-Abenteuer der besonderen Art freuen.

Vier Meter unter dem Meer

Denn am Ende wartet eine Tauchgondel, die bis zu 24 Gäste rund vier Meter tief auf den Grund der Ostsee bringt. Zentimeter für Zentimeter versinkt die mit großen Fenstern ausgestattete Glocke im grünen Wasser. Unten angekommen, kann man Fische, Krabben, Muscheln und mit etwas Glück sogar Seesterne beobachten. Zum Abschluss wird noch ein faszinierender 3-D-Film über die Ostsee und ihre Bewohner gezeigt. Den könnte man natürlich genauso an Land zeigen, aber er allein ist das Eintrittsgeld schon wert. Ein Tauchgang dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Die beste Sichtweite bietet die Ostsee übrigens in der kalten Jahreszeit, weil dann der Plankton-Gehalt geringer ist. Südlich von Zinnowitz liegt die Halbinsel Gnitz, ein Naturparadies mit verschiedensten Vogelarten, darunter auch der imposante Seeadler. Vor allem im Frühjahr und Herbst, wenn die Zugvögel hier ihre Rast einlegen, ist Gnitz ein beliebter Treffpunkt für Ornithologen und Hobby-Fotografen. Das landschaftlich vielfältige Schutzgebiet lässt sich ideal zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Störtebekers Versteck

Einmalig schöne Wege führen vorbei an Salzgraswiesen, Kiefernwäldern und offenen Buschlandschaften. Naturbeobachtungspunkte bietet auch der sagenum­wobene Streckelsberg, wo einst Seeräuber Klaus Störtebeker seinen Unterschlupf gefunden haben soll. Mit 60 Metern Höhe ist der Berg die dritthöchste Er­he­­bung auf Usedom – und bietet damit traumhafte Aussichten auf Land und Meer.

Eigenbetrieb der Kurverwaltung Ostseebad Zinnowitz, Neue Strandstraße 30, DE-17454 Ostseebad Zinnowitz, Tel.: 038377/49 20,
www.zinnowitz.de

Mehr über Naturbeobachtung bei uns im Norden finden Sie im neuen LAND & MEER. Sie bekommen das Magazin für 8,90 Euro am Kiosk oder hier versandkostenfrei im LAND & MEER Shop.

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Eine wohltuende Algenpackung im Syltness Center ((c) Insel Sylt Tourismus Service)

Erholung an der Nordsee

Wellness und Meer

Wellness-Fans kommen an der Nordsee Schleswig-Holstein voll auf ihre Kosten. Salz auf der Haut und eine erfrischende Brise vom Meer - das sind nur einige der Zutaten, aus denen sich das berühmte Reizklima an der Nordsee zusammensetzt. Spaziergänge am Flutsaum der Nordsee sind daher nicht nur gut für die Kondition, sondern auch pure Heilkraft. Denn mit jedem Atemzug wird jene Mischung aus fein zerstäubtem Meerwasser, Salz, Jod und Spurenelementen in die Lunge gepustet. mehr →


Fliederbeersaft als Grog verabreicht, hilft vorzüglich gegen eine nahende Erkältung. (Foto: Dieck/Vogt)

Rezept der Woche: Fliederbeergrog

Das Hausmittel

Dem Busch wird wirklich eine ganze Menge zugetraut. Er soll Hausgeister beherbergen, vor Hexen und Schlangenbissen schützen. Auf Bauernöfen wurde er gerne direkt am Haus angepflanzt. In ganz Norddeutschland wächst er in den Knicks. Und eines ist gesichert: Sein Saft als Grog verabreicht, hilft vorzüglich gegen eine nahende Erkältung. mehr →


„Cuisse madame" wird mit Reisbrei serviert und mit Erdbeeresaft übergossen. (Foto: Dieck/Vogt)

Rezept der Woche: Quetschmadam

Kleine Anzüglichkeiten zum Dessert

Frauenschenkel gibt es leider nicht mehr. Früher waren sie sehr beliebt und wurden gerne als Nachspeise gereicht, jedenfalls im Alten Land, wo es genug davon gab. Sie galten es absolute Köstlichkeit und kamen nur zu besonderen Anlässen auf den Tisch. mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben