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Wenn de Sonne jetzt wieder weniger vom Himmel strahlt..

..Gehen wir doch mal ins Museum

Wir stellen Ihnen eine Reihe von Museen in Norddeutschland vor, die meist nicht weit von Ihrem Feriengebiet entfernt ihre Schätze zeigen

Deutsches Schiffahrtsmuseum BREMERHAVEN 

Auf fast 8.000 Quadratemern Ausstellungsfläche und dem Freigelände mit Museumshafen direkt am Weserdeich präsentiert das Deutsche Schiffahrtsmuseum Maritimes zum hautnahen Erleben. Einer der Höhepunkte ist die weltweit einzigartige Hansekogge aus dem Jahr 1380. Die Schiffe im Museumshafen, Hunderte von wertvollen historischen Objekten aus der Schifffahrt, Gemälde, Dioramen, Modelle zum Anfassen und Ausprobieren versprechen eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Reise durch die maritime Geschichte, die bislang fast neun Millionen Menschen angezogen hat. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum ist eines von sieben nationalen Forschungsmuseen in Deutschland und Mitglied der renommierten Leibniz-Gemeinschaft. Seine Bibliothek steht jedermann kostenlos offen und bietet Zugang zu mehr als 80.000 Titeln zu Schifffahrtsthemen.


Deutsches Schiffahrtsmuseum, Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven, Tel.: 0471/48 20 70, www.dsm.museum


Menschen, Zeiten, Schiffe





Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven Unter dem Titel „Menschen, Zeiten, Schiffe" präsentiert das erweiterte Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven eine neue Dauerausstellung zur wechselvollen Geschichte der deutschen Marine im Spiegel der Geschichte. Sie erzählt von ihren Aufgaben, von bekannten Offizieren wie Alfred von Tirpitz oder Karl Dönitz, ebenso wie von kleinen Leuten, deren Namen heute keiner mehr kennt. Hier wird berichtet von stolzen Schiffen wie der „Bismarck" und Einblicke gegeben in die Alltags- und Lebensbedingungen an Bord, aber auch in die Ausnahmesituationen im Krieg. Auf dem Freigelände können mehrere Schiffe im Original besichtigt werden: das Unterseeboot „U 10" oder der Lenkwaffenzerstörer „Mölders". Das neue Museumscafé lädt ein, die museumseigenen Barkassen starten zu Hafenrundfahrten. Und das Museum bietet Törns auf seinem Traditionssegler „Nordwind" an.


Von April–Oktober täglich von 10–18 Uhr geöffnet, November–März 10–17 Uhr; Erw. 9,50 Euro, Jugendl. von 6–16 Jahren 5 Euro, Familien 22 Euro. Marinemuseum, Südstrand 125, 26382 Wilhelmshaven, Tel.: 04421/40 08 40, www.marinemuseum.de


Museumstour an der Elbmündung CUXHAVEN





In Cuxhavens Museen dreht sich alles um Schiffe, Wracks und Fischfang – aber auch um einen berühmten Schriftsteller: Joachim Ringelnatz, mit bürgerlichem Namen Hans Bötticher, verschlug es im Ersten Weltkrieg in die Stadt an der Elbmündung, wo er als Soldat stationiert war. Ihm zu Ehren wurde in Cuxhaven das Ringelnatz-Museum eingerichtet und zeigt das bemerkenswerte Leben und Wirken des berühmten Dichters. Info: www.cuxhaven.de


Die Frauen der Welfen CELLE





Für seine lebendige Vermittlungsform wurde das Residenzmuseum im Celler Schloss mit dem Niedersächsischen Museumspreis ausgezeichnet. Unter dem Titel „Mächtig verlockend – Frauen der Welfen" wird bis zum 15. August das Leben zweier Frauen vom Celler Welfenhof vorgestellt: Eléonore Desmier d'Olbreuse (1639–1722), Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg und ihre Tochter Sophie Dorothea (1666–1726), Kurprinzessin von Hannover, die fast die erste Königin Großbritanniens aus dem Hause Hannover geworden wäre. Insgesamt 130 Exponate, darunter kostbare Leihgaben aus europäischen Adelshäusern und Museen, geben Einblicke in die Welt barocker Fürstenhöfe und zeigen die persönlichen Schicksale. Residenzmuseum im Celler Schloss, Schlossplatz 1, 29221 Celle, Tel.: 05141/12 372, www.celle.de


Otto-Lilienthal-Museum ANKLAM





Otto Lilienthal gilt heute als der erste erfolgreiche Flieger der Menschheit. Seine grundlegenden Untersuchungen und Messungen an Modellflügeln sowie seine erfolgreichen Flugversuche von 1891 bis 1896 führten ein Jahrzehnt später zur Verwirklichung des Motorflugs durch die Gebrüder Wright. Das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam (zu Füßen der Insel Usedom) zeigt den großen deutschen Flugpionier, Ingenieur und Humanisten. Originalgetreu rekonstruiert werden seine Flugzeugentwicklungen gezeigt, ebenso wie Fotos über Startversuche und -erfolge. Im Museumspark Aeronauticon auf dem Flugplatz Anklam können vor allem Kinder das Wunder der Fliegerei spielerisch begreifen.


Otto-Lilienthal-Museum, Ellbogenstraße 1, 17389 Anklam, Tel.: 03971/24 55 00, www.lilienthal-museum.de


Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der neuen Ausgabe von LAND&MEER, die Sie am Kiosk finden, oder für 6,90 Euro portofrei im LAND&MEER Shop bestellen können.


(b)


 


 


 

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