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Neu entdeckter Nutzeffekt der Küstenvegetation

Küstenvegetation bindet CO2

Nutzpflanze Queller: Bindet CO2 und schmeckt super lecker zu Fisch

Nord- und Ostsee: Küstenbewohnern war es schon immer klar: Die Ufervegetation „entschärft" Sturmfluten und bildet die Kinderstube vieler Fischarten.

Jetzt hat die Naturschutzorganisation Conservation International (CI) einen weiteren bedeutsamen Nutzeffekt entdeckt: Die Küstenvegetation bindet mehr CO2 als Tropenwälder es können! „Mangroven, Seegras und die Pflanzen in den Salzmarschen lagern Kohlenstoff effizient in das Sediment ein", erklärt Dr. Emily Pidgeon, Leiterin des Bereichs Klimawandel und Meer bei CI. „Der Kohlenstoff bleibt über Jahrtausende gebunden. Dagegen speichern Tropenwälder den Kohlenstoff vor allem in Stämmen und Blättern." Sterben diese Bäume ab, werden wieder Treibstoffgase frei, was bei der Küstenvegetation allerdings kaum vorkommt, da viel Kohlenstoff im Boden gebunden ist.


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