Fischforschung an der Ostsee

Dem Stör dicht auf der Spur

Der gefährdete Stör soll wieder in der Ostsee heimisch werden. (Foto: Sternhausen)

Die bis Anfang des vorigen Jahrhunderts in der Ostsee heimischen Störarten sollen durch eine bisher einzigartige Aktion hier wieder ein neues Zuhause finden.

In der Pommerschen Bucht, in Freest, nahe Greifswald, wurden 150 Störe ausgesetzt, die von der Gesellschaft zur Rettung des Störs www.sturgeon.de markiert und teilweise mit Datenspeichern ausgerüstet worden sind. Auf diese Weise wollen die Wissenschaftler erfahren, wohin die Fische wandern und wo sie sich bevorzugt aufhalten. Das lässt sich dadurch erkennen, dass die Datenspeicher alle zehn Sekunden Tiefe, Temperatur und Salzgehalt des Wassers erfassen. Sollten Fischer oder Angler einen dieser Störe fangen, sollten sie, unter Angabe von Länge und Gewicht, die Datenspeicher an den Verein schicken.


Verstärkung erwarten die jetzt einen Meter langen Störe, wenn in diesem Jahr 30 ausgewachsene Zwei-Meter-Exemplare aus einer Versuchsforschungsanlage auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern den Weg in die Ostsee finden.


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