Auch bei Sturm und Regen
Eine gastfreundliche Insel
Einen Abend auf Helgoland sollte man nicht in der Hotelbar verbringen, findet LAND & MEER-Autorin Bianka Rathjen und zeigt, was es zu erleben gibt und wo Sie gut essen und anschließend trinken können – besonders, wenn der Sturm über die Klippen peitscht…
Wenn sich nach einem langen Spaziergang über die Insel oder einem herrlichen Strandtag auf der Düne der Hunger meldet, beginnt man den Abend am besten mit einem traditionellen Knieperessen. Knieper heißen im Helgoländer Friesendialekt die Scheren der großen Taschenkrebse. Die delikate Inselspezialität kann man sehr gut auf dem Oberland im Restaurant Atlantis oder in den Moccastuben genießen. Im Unterland kehrt man hierzu beispielsweise in das Haus Bunte Kuh ein, gelegen bei den Hummerbuden Richtung Südhafen. Jeder, der schon einmal bei einem Spaziergang zum Hafen von Wind und Regen überrascht wurde, landet in dieser maritimen Gastronomie und wärmt sich hier bei einem herrlich leckeren, heißen Eiergrog wieder auf. Zum Knieper isst man frisches Baguettebrot und verschiedene Soßen, verfeinert mit Curry, Knoblauch oder Dill und trinkt einen trockenen Weißwein.
Weitere Helgoland-Tips erhalten Sie hier: Küche der Küste
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