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Armer Kabeljau
Der Kabeljau leidet nicht nur unter der rücksichtslosen Befischung, sondern auch unter dem Klimawandel.

Opfer des Klimawandels

Armer Kabeljau

Der Kabeljau im Nordostatlantik leidet laut einer Studie zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Die Kombination aus Klimawandel und kommerzieller Ausbeutung mache es immer wahrscheinlicher, dass die Kabeljaubestände zusammenbrächen. Die Erwärmung des Nordostatlantiks führe dazu, dass der Fisch immer langsamer wachse und weniger neue Exemplare die geschwächten Bestände auffrischten. Die Studie wurde vom WWF erstellt.

Überfischung und Klimawandel sind ein Teufelskreislauf

Der Klimawandel trifft den Angaben zufolge stark den Nordostatlantik und insbesondere die Nordsee. Als Folge sei schon in den 90er Jahren ein deutlich geringeres Anwachsen der Bestände des Kabeljaus zu beobachten gewesen. «Überfischung und Klimawandel sind ein Teufelskreislauf. Allein in der Nordsee werden laut WWF jährlich rund 28.000 Tonnen Kabeljau gefangen. Die Folgen der Meereserwärmung müssen laut WWF in der Fischereipolitik berücksichtigt werden. «Der WWF fordert einen rigorosen Fangstopp für die am stärksten gefährdeten Bestände», sagte Vesper. Die Umweltorganisation setze sich zudem für eine drastische Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes ein, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.(b)

 

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