Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Für wahre Kenner
Frische Austern sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber probieren sollte man sie einmal. (Foto: Dieck/Vogt)

LAND & MEER Rezept der Woche: Austern natur und gebacken

Für wahre Kenner

Austern galten hier im Norden schon immer als Delikatesse, obwohl sie früher in großen Mengen auf Austernbänken vor der Schleswig-Holsteinischen Küste wuchsen. Durch hemmungsloses Überfischen wurden die aber Bänke komplett zerstört. Heute gibt es wieder eine kleine erfolgreiche Austernzucht im Wattenmeer vor Sylt.

Eigentlich sind die Austern nicht wirklich heimisch an unserer Nordseeküste. Doch der Appetit der Mächtigen auf die Muscheln mit der dicken Kalkschale war schon immer so groß, dass schon Knut der Große im 11. Jahrhundert dafür gesorgt haben soll, dass vor der nordfriesischen Küste Austernbänke angelegt wurden. Dass sie damals am dänischen Königshof in rauen Mengen verzehrt wurden beweisen die vielen Austernschalen, die man bei Grabungen zwischen den Küchenabfällen gefunden hat.

Diese Austernbänke müssen sich prächtig entwickelt haben, genauso wie der Appetit der Austernliebhaber. In immer größeren Mengen ernteten die Fischer die Bänke ab, in dem sie mit Eisen beschwerte Netze über die Bänke zogen und damit alles abrissen, was dort wuchs. Eine ganze Zeit lang ging das auch gut. Doch irgendwann hatte man es übertrieben mit dem Appetit auf die Muscheln. In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts galt die Auster bei uns dann als ausgestorben. Heute betreibt ein kleiner Betrieb auf Sylt eine gut gehende Aufzuchtstation im Wattenmeer. Die dort groß gezogenen pazifischen Felsenaustern wachsen in großen Drahtkörben heran und werden unter dem Namen „Sylter Royal" angeboten.

Unser Rezept der Woche finden Sie hier: www.landundmeer.de

Das Kochbuch "Potttkieker light", unsere LAND & MEER Ausgaben und unser Magazin SEASIDE finden Sie hier: www.landundmeer.de

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Madame d‘Ora (1881-1963), Marquis George de Cuevas mit Balletttänzerin, um 1955, Silbergelatineabzug, 17,4 x 21,5 cm, © Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Machen Sie mich schön!

Madame D `Ora in Hamburg

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) gibt vom 21. Dezember 2017 bis 18. März 2018 in einer umfassenden Retrospektive mit rund 250 Exponaten erstmals einen Überblick über das Schaffen der Fotografin Madame d‘Ora (1881-1963) und nimmt eine Neubewertung ihres Werkes vor. mehr →


Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976): Grabmal, 1947, Brücke-Museum Berlin, Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Karl Schmidt-Rottluff in Hamburg

Expressiv, magisch, fremd

Die Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd untersucht erstmals die Faszination des berühmten „Brücke“-Künstlers für außereuropäische Kunst und Kultgegenstände und seine lebenslange Rezeption der für ihn magischen Kraft dieser Objekte. Das Bucerius Kunst Forum präsentiert vom 27. Januar bis 21. Mai 2018 rund 80 Arbeiten des „Brücke“-Künstlers Karl Schmidt-Rottluff aus über 50 Schaffensjahren, darunter Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik. mehr →


Für Apfelgrütze wurden immer Äpfel aus verschiedenen Kisten genommen. (Foto: Dieck/Vogt)

LAND & MEER Rezept der Woche: Altländer Apfelgrütze

Immer Punkt zwölf

Es mag ja noch so viele Apfelsorten geben, aus Italien, aus Chile aus Neuseeland, oder Südafrika. Wenn im Herbst Apfelernte ist, im Alten Land, dem größten Obstanbaugebiet Europas, direkt vor der Toren Hamburgs, dann werden dort die geschmackvollsten Sorten geerntet. Sie haben die richtige Mischung aus Süße und Säure und bieten darüber hinaus auch noch einen vielfältigen Geschmack. Bei uns im Keller lagerten sie in großen Stroh gefüllten Kisten bis weit in den Winter hinein. mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben