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Im Moment (02.11.2017, 12:00 Uhr) befindet sich der Frachter im Anhang eines Schleppers auf dem Weg nach Wilhlemshaven.

Langeoog – Erfolg für die Berger

Die "Glory Amsterdam" schwimmt wieder

Schon gestern wurde klar, dass der Bergungsversuch wohl gelingen würde. Nach dem Abpumpen von Ballastwasser begann der 225 Meter lange Frachter aufzuschwimmen. Heute wurde er vom Sand gezogen und befindet sich auf dem Weg nach Wilhelmshaven.

Die "Glory Amsterdam" wurde am Wochenende Opfer des Sturmtiefs "Herwart", der mit schweren Orkanböen über die Deutsche Bucht zog. Trotz zweier ausgebrachter Anker begann der in Ballast fahrende, also weit aus dem Wasser herausragende Massengutfrachter zu vertreiben. Bis zu acht Meter hohe Wellen verhinderten eine Leinenübergabe des Hochseeschleppers "Nordic", der zur Hilfe geeilt war. Wellen und Wind trieben den leeren Frachter auf die Sände vor der Touristeninsel Langeoog.

Keine Ölspuren

Zum Glück ist der Sand vor der Insel relativ hart, so dass der Frachter durch die Wellen nicht eingespült werden konnte. Reederei und Versicherung entschieden sich, nachdem der Sturm abgeflaut war, ein niederländisches Bergungsunternehmen zu beauftragen. Zwei große Schlepper wurden geordert, die aber nicht weit genug an die "Glory Amsterdam heranfahren konnten, so dass kleinere Schlepper, die kilometerlangen Schleppleinen übergeben mussten. Nachdem gestern schon die 22.000 Liter Ballastwasser abgepumpt worden waren, konnten die beiden Schlepper, die zusammen über 400 Tonnen Pfahlzugkraft aufbringen, den Frachter ins tiefe Wasser ziehen. Sehr erfreulich ist dabei, dass es zu keiner Ölverschmutzung der Nordsee gekommen ist.

Im Moment (02.11.2017, 12:00 Uhr) befindet sich der Frachter im Anhang eines Schleppers auf dem Weg nach Wilhlemshaven.

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