Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Das Monster von der Kieler Förde
Sailing Yacht A – Wenn sie in Dienst gestellt wird, ist sie mit ihren 143 Metern Länge über Alles wohl die größte Segelyacht der Welt. (Foto:wikipedia.org)

Sailing Yacht A

Das Monster von der Kieler Förde

Sie ist in jeder Hinsicht spektakulär, mit drei freistehenden Masten und einem wie das Achterkastell eines Kriegschiffes aus dem 17. Jahrhundert aufragendem Heck. Die „Sailing Yacht A” wird seit 2012 auf dem Gelände der ehemaligen HDW Werft in Kiel gebaut und ist wohl jedem Spaziergänger an der Innenförde bekannt. Jetzt wurde das Schiff ausgeliefert.

Wenn sie in Dienst gestellt wird, ist sie mit ihren 143 Metern Länge über Alles wohl die größte Segelyacht der Welt. 400.000.000 Dollar soll sich der russische Oligarch Andrej Melnitschenko den Bau seiner mit allen Finessen ausgestatteten Yacht kosten lassen. Im letzten Sommer kam er mit seiner Motoryacht „A" , die 2008 ebenfalls bei HDW gebaut wurde, mal kurz an die Förde, um sich vom Baufortschritt zu überzeugen.

Zu groß für die Ostsee

Mit einer Story über die russische Milliardärsyacht, die wegen ihrer Größe, die Ostsee nicht verlassen könne, hat sich die britische Tagezeitung „Daily Mail" gründlich blamiert. Die Zeitung schrieb, dass das Schiff wegen der Höhe seiner Masten – 90 Meter – und seinem Tiefgang – 8 bis 10 Meter – keinen Weg aus der Ostsee heraus finden würde. Dabei verwechselten die findigen britischen Journalisten aber den Nord- Ostsee-Kanal, dessen Brücken so niedrig sind, dass sogar die „Gorch Fock" der Bundesmarine nicht so ohne weiteres hindurch kommt, mit der Drogden Rinne vor Kopenhagen. Die Rinne wurde beim Bau der Öresund Brücke extra freigehalten, um großen Fahrzeugen aus dem Bereich der inneren Ostsee den Weg zum Atlantik freizuhalten.

Gläserner Kiel und U-Boot

Insgesamt 54 Crewmitglieder werden für den Schiffsbetrieb und das leibliche Wohl der 14 Gäste sorgen. Damit es denen an Bord nicht langweilig wird, gibt es einige atemberaubende Features, wie zum Beispiel eine gläserne Unterwasser-Panorama-Lounge im Kiel und ein fünf Meter langes U-Boot. An den aus Kohlefaser gefertigten Masten kann vollautomatisch eine Segelfläche von 3.700 Quadratmetern ausgerollt werden. Als Höchstgeschwindigkeit werden 21 Knoten ( ca. 39 km/h) angegeben. Bei einer Marschfahrt von 16 Knoten soll das Schiff ohne nachzutanken über 5.000 Seemeilen (gut 9.000 Kilometer) weit kommen.

Mehr über besondere Schiffe bei uns im Norden finden Sie im neuen LAND & MEER. Sie erhalten das Magazin für 8,90 Euro am Kiosk oder hier versandkostenfrei im LAND & MEER Shop

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

„Bootschafter“ Till Demtrøder freut sich auf die Übung mit den Seenotrettern, im Hintergrund ist der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven zu sehen. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

Seenotretter mehr als 2.050 Mal im Einsatz

Rund 500 Menschen aus Seenot gerettet

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2017 mehr als 2.050 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei rund 500 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Seit der Gründung vor 153 Jahren haben sie insgesamt mehr als 84.500 Menschen auf See schnelle Hilfe gebracht. Mit einem umfangreichen Neubau- und Umstationierungsprogramm bereiten sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Im abgelaufenen Jahr wurden sechs neue Rettungseinheiten in Dienst gestellt, fünf weitere folgen in diesem Jahr. mehr →


Sandregenpfeifer bevorzugen Brutplätze an weitgehend vegetationslosen Sand- und Kiesstränden. (Foto: Sebastian Conradt)

Seevogel des Jahres 2018

Verein Jordsand wählt den Sandregenpfeifer

Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat den Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“ gewählt. Der Rückgang dieses bunten Watvogels sei dramatisch, berichtet Dr. Erika Vauk-Hentzelt, amtierende Vorsitzende des Vereins Jordsand. mehr →


Spätzle und Pilze sind die ideale Beilage für ein leckeres Wildschweingulasch. (Foto: Dieck/Vogt)

Rezept der Woche: Wildschweingulasch

Unsere neuen Mitbewohner

Sie kommen gern nachts, sie sind laut, sie sind rabiat und sie hinterlassen oftmals eine Schneise der Verwüstung in Gärten und Parks. Die Schwarzkittel, wie die Wildschweine bei den Jägern genannt werden, haben erkannt, dass es in den Städten und Dörfern eine Menge Futter gibt. Jetzt kommen sie manchmal in Scharen und niemand weiß, wie man sie daran hindern kann. mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben