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Turbulenter Jahresauftakt bei uns im Norden
Hochwasser und starker Seegang führte gerade in Mecklenburg-Vorpommern zu erheblichen Strandabbrüchen. (Foto: Undine Schaper)

Sturm, Stau, Hochwasser und Ostereier

Turbulenter Jahresauftakt bei uns im Norden

Ein Sturm namens "Axel" hält den Norden in Atem. Auf Sylt ging nichts mehr bei der Autoverladung. Hochwasser bedrohte die Ostseeküste und auf der Insel Langeoog liegen tausende Überraschungseier am Strand. Die ersten Tage des neuen Jahres begannen hier im Norden wirklich turbulent.

"Axel" kam mit Ansage. Gerade in den Social Media Kanälen hatten die Wetterdienste ausführlich daraufhingewiesen. Die Medien nahmen den Ball gerne auf und so wurde dann aus den bis Sonntag angekündigten Frosttagen die "Sibirische Kältepeitsche".
Na ja. Sturmtief "Axel" hat bei uns an der Westküste ordentlich geblasen. Böen bis über 100 Stundenkilometer waren schon drin, aber wirklichen Schaden hat er nicht angerichtet. Ein größerer Aufreger war da eher die Abreisewelle der Urlauber auf Sylt. Stundenlange Staus, schlechte Ausschilderung bei der Bahnverladung und von ihren Kunden abgeschnittene Supermärkte sorgten auf der Ferieninsel für Frust und Verdruss. Je nach Interessenslage wurden unterschiedliche Schuldige ausgeguckt. Mal waren es die Urlaubsgäste, die sich nicht an die Beschilderung halten wollten, mal waren es die Straßenbaustellen und nicht freigegebene Parkflächen in Westerland. Einig war man sich auf jeden Fall, dass bei der Bahnverladung dringend etwas getan werden muss, um die Autos auf die richtige Spur zu bringen, entweder zum Sylt-Shuttle oder zum neuen Autozuganbieter RDC.

Sturmflut an der Ostsee 

Starker Nordwind auf der Rückseite des Sturmtiefs "Axel", verbunden mit einem hohen Füllungsgrad der Ostsee ließ das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) vor einer schweren Sturmflut an der Ostsee warnen. Diese Warnungen vor einem Wasserstand von bis zu eineinhalb Meter wurden dann sogar noch übertroffen. In Wismar stieg der Pegel sogar auf 1,83 Meter. Während in den Küstenorten Straßen überflutet wurden und Keller voll liefen, meldeten die Inseln Rügen und Usedom Steiluferabbrüche und abgetragene Dünen. Strandaufgänge, Seebrücken und Promenaden wurden teilweise schwer beschädigt. Jetzt hat das Wasser überall seinen Scheitelwert überschritten und sinkt. Wie groß die Schäden wirklich sind, lässt sich erst in den nächsten Tagen ermitteln.

Vorzeitige Ostern auf Langeoog

Keiner weiß, wo sie herkommen, aber für die Kinder ist es ein vorgezogenes Osterfest. Tausende von Überraschungseiern liegen amLangeooger Strand. Die Schokolade drumherum ist zwar weg, aber der Inhalt ist unversehrt. Jetzt heißt es schnell sammeln, bevor die nächste Flut kommt.

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