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Friedrichskoog kämpft....
In diesem Jahr zum letzten Mal? Die Friedrichskooger Kutterregatta. (Foto: Stefan Didam - Schmallenberg

Gegen die Hafenschließung

Friedrichskoog kämpft....

... und sucht Verbündete. Die Fischer und die Einwohner von Friedrichskoog wollen sich nicht so einfach geschlagen geben und kämpfen gegen die von der schleswig-holsteinischen Landesregierung verkündete Schließung ihres Hafens. Jetzt gibt es eine Online-Petition.

In Friedrichskoog, dem kleinen idyllischen Fischerhafenaim schleswig-holsteinischen Wattenmeer gehen die Wogen hoch. Die Landesregierung hat verkündet, dass der Hafen zum nächsten Jahr geschlossen werden soll. Wir berichteten darüber: www.landundmeer.de.

Mit großen Worten wurden den Betroffenen verkündet, dass die Regierung einen siebenstelligen Betrag zur Verfügung stellen würde, um aus dem geschlossenen Hafen einen "touristischen Leuchtturm" zu machen. Alle Einwendungen der Anwohner und Fischer wurden dabei nicht berücksichtigt. Die Frage ist auch, was die vielen Urlaubsgäste der Region sagen, die letztlich auch wegen des idyllischen Hafens und der jährlich stattfindenden Kutterregatta in die Gegend kommen.

Online Petition

 Weil sich die Betroffenen aber nicht geschlagen geben wollen, rufen sie jetzt zur Online-Petition gegen die Hafenschließung auf:

"Ministerpräsident Albig erkennt immer noch nicht die Notwendigkeit eines offenen Hafens für die Region. Seit Monaten werden dem Ministerteam Albig, Meyer und Habeck Möglichkeiten einer Hafenübernahme vorgelegt. Alle aus Friedrichskoog vorgetragenen Argumente und Lösungswege werden nicht einmal geprüft." (...)

Die per Landtagsbeschluss avisierte Kostenbetrachtung - bisherige Kosten im Vergleich zu den zu erwartenden Folgekosten - wurde bisher nicht geliefert. Derweil strebt die Kommune immer noch eine Kooperation für einen Hafenbetrieb durch Land, Gemeinde und einen Dritten an, um das Land finanziell zu entlasten.......

.... „Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Friedrichskoog – allen voran die Bürgerinitiative Hafen Zukunft (BIHZ) - ist nach dem bislang nur mündlich verkündeten Aus für den Heimathafen Friedrichskoog durch Wirtschaftsminister Meyer und Umweltminister Habeck aus der Schockstarre erwacht. Die BIHZ macht für die Hafen-Zukunft weiter! Und: Jetzt fangen wir erst richtig an zu kämpfen! Die BIHZ wird sich jetzt wegen unzureichender Aussagen und fehlender Zahlen von Landesseite rechtlichen Beistand holen. 

"Wir verlangen Akteneinsicht, und zwar bezüglich des gesamten Verfahrens, insbesondere aber wegen der vom Land für den Hafen errechneten Kosten, die wir anzweifeln."

Hier geht zur Registrierung der Online-Petition:

friedrichskoog_hafen/solidaritaetspaktl

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