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Auf der Kippe
Höhepunkt der Saison in Friedrichkoog – die Kutterregatta. (Foto: Wikimedia Commons, Stefan Didam - Schmallenberg)

Friedrichskooger Fischerhafen

Auf der Kippe

Unterhalten ist teuer, nichts tun und den Hafen einfach schließen aber auch. Die Landesregierung in Kiel tut sich mit einer Entscheidung für oder gegen den Friedrichskooger Hafen schwer.

Wie gerne wäre man in Kiel den Hafen von Friedrichskoog irgendwie losgeworden. Immer wieder wurde mit einer Schließung gedroht, weil das Ausbaggern der langen Rinne bis ins freie Wasser des Wattenmeeres teuer kommt. Für die im Hafen beheimateten Fischer, aber auch für den ganzen Ort wäre die Schließung eine Katastrophe, denn der Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen der Gemeinde. Für die Feriengäste wäre ein Hafen ohne die farbenprächtigen Kutter kaum noch interessant und der jährliche Saisonhöhepunkt, die Friedrichskooger Kutterregatta würde auch nicht mehr stattfinden.

 Ein Ort kämpft

Entsprechend groß war die Delegation der Friedrichskooger, die zur Sitzung des Wirtshaftsausschusses in die Landeshauptstadt gereist waren, wo wieder einmal über die Zukunft des Hafens diskutiert werden sollte. Der Friedrichskooger Bürgermeister Geiger zählte den Ausschussmitgliedern noch einmal vor, was eine Schließung des Hafens an Kosten nach sich ziehen würde, denn das Schöpfwerk zur Entwässerung der Marsch müsste weiter betrieben werden, und die Seehundeaufzuchtstation müsste mit frischem Seewasser versorgt werden. Er kam auf 300.000 Euro jährlich, die das Land bei der Schließung des Hafens zu stemmen hätte.

Jetzt soll ein weiteres Gutachten erst einmal für Klarheit sorgen. Anfang März will man dann in Kiel entscheiden.

Wer sich für die Krabbenfischer und ihr Anliegen interessiert, wir hier fündig:  We love Nordseekrabben)

Mehr über die Fischerhäfen an der Küste finden Sie in der neuen Ausgabe von LAND & MEER. Sie bekommen das Magazin entweder am Kiosk für 8,90 Euro oder hier direkt im LAND & MEER 

 

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