Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Das Stahlgerüst von Krummhörn
Markant, besonders am Tage, das Stahlgerüst des Leuchtfeuers Campen (Foto: KV Greetsiel)

Campen

Das Stahlgerüst von Krummhörn

In der kleinen Ortschaft Campen in der Gemeinde Krumhörn an der niedersächsichen Nordseeküste steht neben dem ehemaligen Leuchtturmwärter- und Trafohaus ein dreibeiniges Stahlgerüst, der Leuchtturm Campen. Als Tagesmarke an der Nordseeküste ist er als Leuchtturm schwer zu verwechseln.

Nicht ohne Grund wurde das 65 Meter hohe Seezeichen 1891 auf drei Stützen gebaut, der Boden ist in der Gegend sehr weich und damit der Turm nicht ins Wanken gerät und dem Wind große Fläche bietet, ist diese Form der Konstruktion gewählt worden.

Etwa 320 Stufen müssen Besucher durch die weiße ummantelte Röhre in der Mitte steigen um auf die Galerie zu kommen. Dort werden sie mit einem Blick in die Weite des Wattenmeeres belohnt und können Schiffe auf dem Weg von und nach Borkum beobachten. Das Leitfeuer weist den Schiffen den Weg bis in die Ems.

Viele Leuchtvorrichtungen wurden seit der Erbauung des Turmes installiert und weiterentwickelt. Heute strahlt ein starkes Präzisionssektorenfeuer sein Licht 30 Seemeilen weit in die Dunkelheit.

Der Leuchtturm kann von Frühjahr bis Herbst besichtigt werden.

Betriebszeit 1891-Heute
Feuerhöhe über Mittelwasser: 62 m
Bauwerkshöhe: 65 m
Sektoren und Tragweiten: Weiß 29 sm
Kennung: F W + Fl W 5 sec + Fl W (4) 15 sec


Jede Menge Informationen über Leuchtfeuer an der deutschen Küste bieten die Leuchtturm Seiten von Thorsten Solmecke: wwww.leuchttuerme.de und die Leuchtfeuer Seiten von Claudia & Mike Hovorka: www.leuchtfeuerseiten.de

Mehr über Leuchtfeuer an der Küste finden Sie in der neuen Ausgabe von LAND & MEER. Sie bekommen das Magazin entweder am Kiosk für 8,90 Euro oder hier direkt versandkostenfrei im LAND & MEER Shop
 

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Seit neuestem ein häufiges Bild im Wattenmeer: Pazifische Auster.

Krieg der Muscheln

Pazifische Auster verdrängt heimische Miesmuschel

Im Wattenmeer spielt sich zurzeit ein gigantischer Verteilungskampf zwischen Pazifischer Auster und Miesmuschel ab. „Ganze Miesmuschelbänke sind inzwischen von den Austern überwuchert”, sagt Muschelfischer Wolfgang Christoffers. mehr →


Das Leuchtfeuer Kampen wurde vom dänischen Staat errichtet (Foto: Westendorf)

Die Türme von Sylt

Kampen, List und Hörnum

Mitte des 19. Jahrhunderts lag die Westküste Jütlands noch weitgehend im Dunkeln. Die dänische Regierung errichtete ihren ersten Leuchtturm in Hanstholm, weit im Norden Jütlands. Für den Bau eines zweiten Turmes an der Küste wählte man die Insel Sylt. Auf der Pariser Weltausstellung 1852 erwarb man einen neuartigen ölgespeisten „Leuchtapparat“, den die Regierung für 40.000 dänische Taler für den Sylter Leuchtturm kaufte. mehr →


Der Leuchtturm von Amrum ragt von einer Düne weithin sichtbar über die Insel (Foto: Quedens)

Leuchtturm Amrum

Feuer in der Nacht

„Keine Küste auf Erden ist gefährlicher für die Seefahrt als Amr’ams Küste ...“so formulierte der Amrumer Historiker Knudt Jungbohn Clement im Jahre 1845 den gefährlichen Zustand vor der Inselküste. Es sollte aber noch 30 Jahre dauern, bis dann endlich die „dunkle Lücke zwischen dem Eiderfeuerschiff und dem Leuchtfeuer bei Kampen auf Sylt ...“ durch den Amrumer Leuchtturm ausgefüllt wurde. Von Kai Quedens mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben