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Der Skrei ist da
Zwischen Januar und Ostern werden auf den Lofoten eine Millionen Tonnen Skrei gefangen.

Edelfisch aus Norwegen

Der Skrei ist da

Im Rahmen eines großen Dinners wurde gestern der erste norwegische Winterkabeljau von den Lofoten verkostet.

Er ist fünf bis sieben Jahre alt, wenn er sich, seinem Wandertrieb folgend zum Laichen von der eiskalten Barentsee auf den Weg zu den norwegischen Lofoteninseln macht. In dem vom Golfstrom erwärmten Wasser vor den Insel warten 1.300 lizensierte Fischer, die vorwiegend mit Langleinen auf Skrei-Fang gehen. Gut eine Millionen Tonnen Winterkabeljau wird bis Ostern aus dem Wasser geholt. Dabei wird genauestens darauf geachtet, die Skrei Population nicht zu überfischen, sondern möglichst auf hohem Niveau zu erhalten. Skrei hat sich auch in Deutschland in den letzen Jahren zu einer bei Fischfreunden geschätzen Delikatesse entwickelt. Im letzten Jahr wurden 650 Tonnen Skrei in Deutschland in den Handel gebracht. Damit hat sich der Absatz gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Der Skrei ist da
Skrei als Crossover Gericht mit Kartoffelstampf und spanischer Chorizo
Bei Spitzenköchen beliebt

Weil der Fisch - Skrei heißt übersetzt auch Wanderer – auf seinem weiten Weg zum Laichen besonders mageres festes Fleisch entwickelt, ist er bei Spitzenköchen sehr beliebt. Nach Sternenköchen aus Frankreich haben auch Spitzenköche in ganz Europa und Deutschland die Qualität des Skrei entdeckt. Cornelia Poletto, Steffen Henssler oder Karlheinz Häuser aus Hamburg interpretierten ihn als erste, jeder auf ganz eigene Weise – mal italienisch auf Risotto, mal exotisch mit asiatischem Gemüse.

Skrei ist zur Zeit im Fischhandel im Angebot und kostet ungefähr 40 Euro pro Kilogramm. Die norwegische Traditionsküche serviert den edlen Fisch am liebsten sanft gegart, also pochiert oder gedünstet, und immer mit einer feinen leichten Sauce, die mit frischen Kräutern und einem Hauch Zitrone abgerundet oder pikant mit Senf abgeschmeckt wird. Dazu gibt es Gemüse, Kartoffelbrei oder vielleicht auch nur helles Brot. Aber nicht nur das feine, feste Muskelfleisch des Skrei ist ein Genuss. Auch die Zunge, die Bäckchen und der Rogen sind hoch geschätzte Delikatessen. In Norwegen bereitet man aus der Leber eine raffinierte Sauce und serviert sie zum Skrei-Filet.

Mehr über Skrei: www.norwegen.no 

 

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