Direkt zum Menü springen
Direkt zum Inhalt springen
Wie entstehen Wellen?
Ist die Küste flach und die Wellenlänge kurz, brechen die Wellen.

Naturkräfte

Wie entstehen Wellen?

Sie plätschern beruhigend an den Strand, wiegen sanft ein Boot, bringen aber auch große Schiffe zum Kentern und spülen ganze Strände weg – Wellen gehören zu den ursprünglichsten Kräften der Natur und prägen entscheidend das Bild unserer Küsten.

Druckunterschiede und Luftwirbel

Zunächst streicht der Wind über die Wasseroberfläche und kräuselt diese leicht. Durch einen kleinen Luftdruckunterschied vor und hinter dem Wellenkamm sowie einen Luftwirbel im Wellental werden diese kleinen Wellen verstärkt, bis die Schwerkraft beginnt, auf die Welle einzuwirken, wodurch die Täler runder und die Kämme steiler werden.

In flacherem Wasser bekommen die Wellen Grundberührung und brechen

Wird dabei ein bestimmter Wert überschritten, werden die Kämme instabil und brechen, erste Schaumkronen entstehen. Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wellenbewegung ist zunächst noch klein, kann schließlich jedoch auch größer als die Geschwindigkeit des Windes werden, wodurch längere Dünungswellen entstehen. In flacherem Wasser bekommen die Wellen Grundberührung und brechen, da die Kreisbahn der Wasserteilchen so stark behindert wird, daß die Geschwindigkeit der Teilchen im Wellenkamm höher ist, als die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Welle selbst. Ist die Küste flach und die Wellenlänge kurz, brechen die Wellen, indem sich das Wasser über die Wellenfront ergießt, ist sie steiler und die Wellen sind länger, stürzt der Wellenkamm vor der Welle herab, und es entstehen Sturzseen. Besonders gefährliche Wellen können auch durch Seebeben und untermeerische Vulkanausbrüche entstehen.

Verformungen der Wasseroberfläche

Wellen sind Verformungen der Wasseroberfläche. Die einzelnen Wasserteilchen bewegen sich auf einer Kreisbahn, deren Durchmesser zur Tiefe hin abnimmt. In einer Tiefe, die der halben Wellenlänge entspricht, findet schließlich keine Kreisbewegung mehr statt. Durch eine fortschreitende Verformung entsteht für den Betrachter der Eindruck einer gerichteten Wasserbewegung.

Weitere Informationen über Norddeutschland veröffentlicht das Urlaubsmagazin LAND & MEER (8,90 Euro) sowie die handliche A5-Broschüre FAHRRAD-WANDERN-WALKING (8,90 Euro) beide versandkostenfrei zu bestellen HIER: LAND&MEER Shop

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren!

Seit neuestem ein häufiges Bild im Wattenmeer: Pazifische Auster.

Krieg der Muscheln

Pazifische Auster verdrängt heimische Miesmuschel

Im Wattenmeer spielt sich zurzeit ein gigantischer Verteilungskampf zwischen Pazifischer Auster und Miesmuschel ab. „Ganze Miesmuschelbänke sind inzwischen von den Austern überwuchert”, sagt Muschelfischer Wolfgang Christoffers. mehr →


Das Leuchtfeuer Kampen wurde vom dänischen Staat errichtet (Foto: Westendorf)

Die Türme von Sylt

Kampen, List und Hörnum

Mitte des 19. Jahrhunderts lag die Westküste Jütlands noch weitgehend im Dunkeln. Die dänische Regierung errichtete ihren ersten Leuchtturm in Hanstholm, weit im Norden Jütlands. Für den Bau eines zweiten Turmes an der Küste wählte man die Insel Sylt. Auf der Pariser Weltausstellung 1852 erwarb man einen neuartigen ölgespeisten „Leuchtapparat“, den die Regierung für 40.000 dänische Taler für den Sylter Leuchtturm kaufte. mehr →


Der Leuchtturm von Amrum ragt von einer Düne weithin sichtbar über die Insel (Foto: Quedens)

Leuchtturm Amrum

Feuer in der Nacht

„Keine Küste auf Erden ist gefährlicher für die Seefahrt als Amr’ams Küste ...“so formulierte der Amrumer Historiker Knudt Jungbohn Clement im Jahre 1845 den gefährlichen Zustand vor der Inselküste. Es sollte aber noch 30 Jahre dauern, bis dann endlich die „dunkle Lücke zwischen dem Eiderfeuerschiff und dem Leuchtfeuer bei Kampen auf Sylt ...“ durch den Amrumer Leuchtturm ausgefüllt wurde. Von Kai Quedens mehr →


Gratis Leseproben des Land & Meer Verlags

Lesen Sie in den aktuellen Ausgaben